Zwischen Stuttgart, Kagawa, Wolfsburg und Derby

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

An andere Stelle hatte ich ja gesagt, dass ich die Partien gegen den VfB Stuttgart und den VfL Wolfsburg in einem Artikel zusammen werde, da ich irgendwie keinen Plan hatte, was ich schreiben soll. Wenn ich gewusst hätte, dass es mir nachdem Wolfsburgspiel nicht anders geht, hätte ich es vielleicht nicht so großspurig angekündigt. Da ich dies aber getan habe, lasse ich mich nicht lumpen und lasse euch ein paar Gedanken meinerseits zukommen über die Woche, die eigentlich nur ein Thema kannte: Kagawa.

Borussia Dortmund – VfB Stuttgart

Was soll ich schreiben über ein Spiel, dass in einer Bundesligasaison cirka 150 mal vorgekommt? Dortmund war besser, hatte mehr Chancen, aber man ließ sie großzügig verstreichen. Stuttgart spielte nicht wie ein Abstiegskandidat, nutze aber auch die Chancen nicht, die sie hatten. Das einzige, was noch hängen blieb von dem Tag ist, dass mir die Stuttgarter Fans ganz gut gefallen haben. Gute Stimmung, Fahnen im Block und guter Torpogo. Am Ende also ein übliches unentschieden. Glücklicherweise hatte ich eine attraktive Begleitung 🙂

VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund

Nachdem 1:1 gegen Stuttgart kamen natürlich wieder die üblichen Quatschenbirnen der Marke „Ouzo Lattek“ und prognostizierten den Untergang der Borussia, den man auch schon vor dem Spiel gegen Leverkusen gesehen hatte. In Leverkusen wurde die Welt belehrt, dass der BVB dieser Saison zu Leistungen in der Lage ist, die man ihr vielleicht so nie zugetraut hat. Aber egal, dann kommt de Krise halt nach dem Remis gegen den VfB, angefacht durch die schwere Verletzung von Shinji Kagawa. Und dann erhöht Leverkusen auch noch den Druck durch den 2-0 Sieg am Vorabend. Und dann?

Ich stell mir das bildlich so vor: Man setzt sich in der großen Hoffnung auf einen Einbruch der Borussia vor den TV, vors Radio oder was weiß ich,  öffnet eine Flasche Bier und während der Kronkorken gerade auf dem Weg vom Flaschenhals zum Fussboden ist, macht Barrios auch schon das 1-0 und die jeder weiß: Den BVB stoppt sich in dieser Saison nur selber! So ungefähr hab ich mich immer gefühlt, wenn die Freunde aus der Emschermulde in der letzten Saison gespielt haben. Aber damals war zumindest auf die Bayern verlass. Diese Saison glücklicherweise nicht 🙂

Wie dem auch sei: Der BVB machte das gleiche wie in der letzten Saison und zeigte dem Meister von 2009 auf den Rasen, dass ein richtiges Konzept im Fußball auf Dauer mehr erfolg bringen kann als die Millionen eines Autobauers. Und auf den Rängen? Naja, ich fand die Support der BVB-Fans nicht so überrangend wie noch in Leverkusen, aber dennoch war es das übliche Heimspiel. Bei Wolfsburg viel nur das Pfeifkonzert bei der Auswechslung von Grafite auf. Ob nun gegen Grafite oder gegen den Trainer weiß ich nicht, tangiert mich aber auch nur peripher. Irgendwie genieße ich es schon, dass die Wolfsburger Fans einen brutalen Absturz mitansehen müssen und nun Ziel von Hohn und Spott werden. Der BVB wird das auch sicherlich irgendwann wieder erleben. Aber nicht in dieser Saison.

Derby

Derby ist erst Freitag. Und wie sagte Dortmunds Altinternationaler Adi Preissler immer? „Grau ist alles Theorie. Wichtig ist auf dem Platz!“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.