Was mich wundert…

… sind diese Medienberichte, die uns suggerieren (wollen), dass der BVB auf Grund der Erfolge auf europäischer Bühne Probleme damit haben könnte, seine Spieler im Sommer zu halten, wenn die großen Clubs aus Europa mit Geld um die Ecke kommen. Sicherlich, dass ist nicht unbedingt abwegig, dass für den einen oder anderen Spieler ein sehr gutes Angebot reinflattert, welche man nicht ausschlagen kann oder wo der BVB und der Spieler zumindest mal ins Grübeln kommt. Das kann passieren, muss es aber nicht. Und der Vergleich zu Götze hinkt schon deswegen, weil nicht jeder Spieler eine Ausstiegsklausel hat.

Was aber bisher völlig unerwähnt geblieben bzw. mir durchgegangen ist: Durch den Einzug ins Finale der UEFA Champions League inklusive aller mitreissenden Auftritte in diesem Jahr dürfte der Ballspielverein Borussia 1909 e.V. Dortmund auf der anderen Seite auch deutlich an Attraktivität dazugewonnen haben. Sicherlich, dass reicht nicht für die Götzes, Lewandowskis, Özils, Rooneys oder Falcaos dieser Welt, aber auf der anderen Seite dürfte es eine Menge guter Fussballer geben, für die der BVB durch die Auftritte in der CL in den Fokus geraten ist. Nur lesen bzw. hören tut man davon nur wenig.

 

2 Antworten auf „Was mich wundert…“

  1. Das Eine ist, dass der BVB in den letzten Jahren erfolgreiche eine Philosophie entwickelt und umgesetzt hat, die gute Spieler anspricht, weil sie eine Perspektive darstellt. Deshalb haben viele Leistungsträger ihre Verträge verlängert und deswegen ist Reus nicht zum FCB gegangen.
    Das Andere aber ist, dass sich das verstetigen muss, wenn du mal einen Sptzenspieler aus Spanien oder England weglocken willst oder eigene (mit verlockenden Angeboten ausgestattene) am Abwandern hindern willst. Ersteres schafft der FCB selbst nach 30 jahren Aufbauarbeit nicht oft, letzteres funktioniert inzwischen ganz gut, die Lahms, Schweinsteigers und Müllers wollten und wollen nicht weg.
    Da kann Dortmund auch hinkommen, aber es wird etwas dauern. Das eigenommene Geld und die Aussicht, dass es dauerhaft bei weiterhin guter Arbeit Erfolge gegen kann, werden dazubeitragen. Aber dann muss der BVB aus der Underdog-Ecke raus und auch mal zugeben, dass man Titel auch mal ums Verrecken will. Es ist Teil der Arroganz Bayerns das immer zu wollen, es macht auch die im Vergleich zum BVB uncoole Verbissenheit aus, die dazu führt, dass man in einer sportlich und spielerisch eigentlich saustarken, aber tittellosen Saison wie 2011/12 als traumatisierter Versager dasteht.
    Also lebt damit, dass mal welche gehen, es kommen auch wieder welche. Wenn der BVB ganz oben bleiben will, muss er das aushalten.

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