Was uns dank Vuvuzela alles entgeht.

Nun sind also die ersten Spiele der WM gespielt. Die bisherigen Partien, die ich mir angeschaut habe, waren sportlich nicht wirklich ansprechend. Am besten fand ich noch die Südkoreaner, die wirklich einen attraktiven Ball gegen unfassbar biedere Griechen gespielt haben. Auch Mexiko war spielerisch in Ordnung, konnte aber das Niveau nicht lange halten. Highlight bisher: Das 1-0 des Südafrikaner Siphiwe Tshabalala, der sehr an einen bekannten Fangesang aus Deutschlands Fußballstadien erinnert. Das Überthema seit Freitag natürlich: Die Vuvuzela.

Von Philipp Lamm und der Deutschlandratsche

Was gibt es nicht alles, in diesen trostlosen, weil fußballlosen Tagen, was einem tierrisch auf den Zeiger geht. Der eine verzweifelt an einer Einstellung in seinem Blog, andere sind von WM 2010 oder eher von dem, was die meisten Deutschen daraus machen, extrem genervt. Der DTS es wie auch 11 Freunde haben sehr gut auf den Punkt gebracht. Auch wenn ich zugeben muss, dass mir die deutsche Fußballnationalmannschaft schon etwas bedeutet. Ich verfolge ihre Pflichtspiele und natürlich die großen Turnier schon ganz gerne, allerdings vorm TV. Ihr hinterher zu reisen ist nicht so mein Fall, da ich mir generell im Stadion keine Spiele ohne Beteiligung des BVB anschauen kann. Mein letztes Länderspiel im Stadion habe ich im März 2006 in Dortmund gegen die USA gesehen. Und schon damals, vor der WM 2006, ging mir das drum herum derbe auf die Nüsse.

Die WM wirft ihre Schatten voraus

Endlich hat die Zeit ohne Fußball für 4 Wochen ein Ende, bevor wir alle wieder in tiefe Depressionen verfallen werden und uns fragen, welcher Vollidiot eine Sommerpause von 3 (in Worten: DREI) Monaten genehmigt hat. Da in Südafrika Winterzeit ist (auch wenn die Temperaturen nicht winterlich sind), haben die Organisatoren der Weltmeisterschaft die Anstoßzeiten auf arbeitnehmerfreundliche Zeiten fixiert, nämlich 13:30 Uhr, 16:00 und sowie – weniger kritisch – 20:30 Uhr. Nun dürften die meisten in der Zwickmühle stecken, dass sie auf der einen Seite dem Arbeitgeber zur Verfügung stehen müssen, auf der anderen Seite aber schon gerne das ein oder andere Spiel um 13:30 oder 16:00 Uhr beiwohnen möchten. Da heißt es: Urlaub nehmen oder gut planen.