Gomez und Demichelis sorgen für Freundentaumel

In der Vergangenheit habe ich an dieser Stelle immer viel über die Anreise, Fans, Stimmung und sonstige mehr oder wenige interessante Sachen geschrieben. Aber in letzter Zeit merke ich jedoch immer mehr, dass ich eigentlich blind die Texte kopieren könnte, denn aktuell ist einfach alles perfekt beim BVB, von der Stimmung bis zum Ergebnis. Mir fällt jedoch immer mehr auf, dass ich das Spiel selber anders wahrnehme als einige andere. Daher habe ich heute mal einen etwas anderen Blick auf das gestrige Spiel gewagt.

Auf der Suche nach dem Selbstzufriedenheini und dem „Mythos St. Pauli“

Ich bin bekanntlich ein eher zurückhaltender Mensch. Gerade wenn es um die Borussia geht, bin ich eher pessimistisch als siegessicher. Dafür haben wir alle in den letzten Jahren vom BVB schmerzhafte Lektionen erteilt bekommen. Derbyniederlagen waren an der Tagesordnung, dazu gab es blamable Auftritte in UI-Cup oder in der CL-Quali gegen vermeintlich schwache Gegner. Auch die jeweiligen Starts in die Hin- und Rückrunden waren nicht immer souverän. Und der größte Feind in Dortmund war der berühmte Selbstzufriedenheini. Ein ganz fieser Zeitgenosse, der sich immer dann zeigte, wenn man gerade dachte, dass die Mannschaft eben diesen doch jetzt mal besiegen könnte. In dieser Saison ist das aber alles (fast) ganz anders.

Was zum Teufel…

… schreibe ich über die Partie gegen Wolfsburg? Schreib ich was über tolle Leistung der Borussia im 2. Abschnitt? Oder die Aktion „Kein Zwanni“? Die gute Stimmung nach der Führung auf Dortmunder Seite? Den wohl letzten wirklichen Sommertag des Jahres 2010? Versuche ich mich an der Beantwortung der Frage, ob nun das Wolfsburger Team oder deren Fans den schlechteren Tag erwischten? Oder haue ich wieder einen meiner super interessanten „Tagesabläufe“ in meinen Blog?

Schwein gehabt…

Manchmal erwische ich als Fan dabei, dass ich dem BVB absolut nichts zutraue. Das ist regelmäßig gegen Bayern München so und bei den Derbys sowieso. Während die meisten User im BVB-Forum wilde Tipps abgeben und nur über die Höhe des Sieges diskutieren denke ich mir immer: Hochmut kommt vor dem Fall. Und selbst als befreundete Stuttgarter im Vorfeld kein gutes Haar an ihrem Team ließen, konnte das meine negative Grundstimmung nicht wirklich ändern. Aber manchmal irre mich ja gewaltig und die Truppe von Jürgen Klopp belehrt mich eines Besseren. Wie eben am Sonntag in Stuttgart.

Als das Mittelfeld nach dem Regen absoff….

3 Tage nach dem Sieg gegen FK Qarabağ Ağdam hat auch die Bundesligasaison für die Borussia angefangen. Zu Gast war Bayer 04 Leverkusen mit dem „Capitano“ Michael Ballack und überraschenderweise auch die finnische Eiche Samy Hyypiä. Der stand lange auf der Kippe und war am Ende der Schlüssel zum 2-0 Sieg der Werkself aus Leverkusen. Der BVB hingegen hat gesehen, dass man noch viel zu tun hat.

Es bleibt noch viel zu tun bis Sonntag….

Jawoll, der Fußball hat mich wieder. Während viele bereits am letzten Samstag in Burghausen waren und dort den 3-0 Sieg der Borussia in der 1. DFB-Pokalrunde zusehen bekamen, begann für mich die hoffentlich lange und erfolgreiche Saison mit der Playoffpartie im UEFA Cup gegen den Vertreter aus Aserbaidschan, FK Qarabağ Ağdam. Hatte ich zuvor so gar keine Ahnung von dieser Mannschaft aus Aserbaidschan, wurden meine Befürchtungen einer neuerlichen Blamage à la Ölmütz oder Genk recht schnell zerstreut. Einen rabenschwarzen Tag erwischte neben dem Torhüter von Qarabağ Ağdam auch der Verantwortliche für die Stadionbeschallung.

Der Auftakt in den August ist geglückt

Gestatten, Gastautor mein Name. Nach längerer Abstinenz komme ich nun doch noch mal zu Wort, allerdings nicht in heimischen Gefilden sondern hier bei tinneff-blog.de. Worum es heute geht? Wer sich das fragt ist selber Schuld. Ein Blick auf den Kalender zeigt es uns ganz klar: Einer der vermutlich schwersten Monate des vergangenen Jahres steht uns nun bevor. Auf insgesamt drei Hochzeiten wird im August getanzt – endlich! In meinem kleinen Text soll es hierbei aber um die erste der drei Hochzeiten gehen: Auftakt im DFB-Pokal.

Zum Glück ist die Saison zu Ende…

… wird sich wohl Jeder in der Mannschaft vom Ballspielverein Borussia 1909 e.V. Dortmund gedacht haben. Betrachtet man die Leistungen in den letzten Partien kommt man auch als Fan nicht drum herum sich einzugestehen, dass die Mannschaft absolut im roten Bereich war. Nicht, dass es schlecht gewesen ist, was wir zusehen bekommen haben, aber es war eben auch ein deutliches Zeichen, dass die Mannschaft in der Breite verstärkt werden muss, um die möglichst lange Doppel- bis Dreichfachbelastung in der neuen Saison aufzufangen und nicht so abzustürzen wie der HSV in den letzen 2 Jahren zum Saisonende. Für viele Fans beginnt nun aber die lange Leidenszeit, trotz Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli.

Das schönste am 33. und 34. Spieltag…

… – alle Spiele 15:30. So lautete sinngemäß ein Spruchband am Samstag beim letzten Heimspiel der glorreichen Borussia aus Dortmund gegen den noch amtierenden Deutschen Meister aus Wolfsburg. Recht hatten sie. Als Stadiongänger gibt es nichts Schöneres als die letzten beiden Spieltage. Alle 9 Spiele werden gleichzeitig angepfiffen, Tausende haben kleine Radios dabei und sind immer informiert über die Ergebnisse in den anderen Stadien. Okay, die Spannung der letzten beiden Spieltage spielen auch noch mit rein, aber im Grunde genommen würde ich mir wünschen, dass immer samstags um 15:30 der Anpfiff erfolgt. Aber vielleicht sehe ich das nächste Saison anders, wenn man Donnerstag noch in Europa unterwegs gewesen ist.

Crunchtime Baby!!

Das Wichtigste direkt zu Beginn: Mats Hummels muss sich keine Sorgen mehr um sein Gesicht machen. Niemand wird ihm auf die Fresse hauen am Ende der Saison ((1. Zitat)). Und Fußballfans aus Europa sollten sich schon mal diese Seite anschauen, denn der BVB ist wieder zurück auf dem internationalen Pakett. Denn Dank des Sieges der „Vuvuzelas“ Sinsheim gegen den durch Neid und Missgunst zerfressenen Hamburger SV kann der BVB die Teilnahme am Europacup planen. Aber weil eine Saison nicht nacht 32. Spieltagen zu Ende wird, geht es jetzt erst richtig los. Und mittendrin der Ballspielverein.

Und jetzt?? Klappe die 2.

Ein gewisser Nick Hornby schrieb mal in einem Buch Namens „Fever Pitch“ folgende Worte: „Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würden . . .“ Nicht nur, dass Nick Hornby mit oben genannten Buch das meiner Meinung nach beste Buch im Bereich des Ballsports geschrieben hat – nein, er traf auch schon damals im Jahre 1992 den Nagel auf den Kopf. Was das mit Dortmund und dem letzten Spiel zu tun hat? Irgendwie fällt mir auch Tage nach dem Remis nichts anderes ein.

Schiffbruch am Bruchweg

Ich war ja vor Jahren schon mal mit dem BVB in Mainz und habe nicht wirklich schöne Erinnerung an Mainz. Das Spiel war damals mies, Metzelder netzte in der Nachspielzeit zum 1-1 ein und Jan Koller riss sich das Kreuzband. Im Jahr danach verhinderte der Zivildienst meine Anwesenheit bei der grandiosen 0-1 Niederlage am Bruchweg. Schon damals wusste ein gewisser Nelson Valdez im Vergeben von Großchancen zu überzeugen. Allerdings konnte ich mich nicht an den unglaublich nervigen Stadionsprecher und die irgendwie übertriebene Freundlichkeit der Mainzer erinnern.

Der Traum von "Zadok the priest"

Im Jahre 1685 wurde in Halle an der Saale ein gewisser Georg Friedrich Händel geboren, der im Jahre 1727 zum Anlass der Krönung von Georg II. und Königin Caroline die Coronation Anthems schrieb, deren Bestandteil „Zadok the priest“ ist. Dieses Lied wird seit 1727 bei jeder britischen Krönungszeremonie gespielt.Was das alles mit dem Ballspielverein Borussia 1909 e.V. Dortmund zu tun hat?

Und jetzt?

Zum Spiel selber möchte ich einfach mal Pete Postlethwaite aus dem Film „Brassed Off“ zitieren: „Das war Mist! Von Vorne bis hinten Mist!“ Die Stimmung im gut gefüllten Gästebereich war diesmal ziemlich mau, wie eben auch das Spiel der Elf auf dem Platz. Aber man kann eben auch nicht jedes Wochenende alles in Grund und Boden singen, zumal wenn das Spiel einfach nicht läuft. Wenn die Mannschaft gut und engagiert spielt, dass ist auch automatisch mehr Stimmung in der Bude.

Neuauflage des ewigen Duells

Irgendwie hatte ich bisher keine Zeit, mich länger hinzusetzen um wieder was bedeutungsloses in meinen Blog zu schreiben und es der Internetgemeinde mitzuteilen. Zumal mir auch nicht wirklich was einfallen wollte, was nicht schon an…