Irgendwie beneide ich den MauriciusQ

Ja, richtig gelesen. Ich beneide irgendwie den Bloggerkollegen MauriciusQ, seines Zeichens Schreiberling des Blogs „Hamburg Schwarz-Gelb“. Der Marc bekommt es nämlich fast immer täglich hin, irgendwas in seinen Blog zu posten, mal mehr und mal…

Auf den Spuren des großen Fc Barcelona

Der FC Barcelona gilt ja als gemeinhin neben der spanischen Nationalmannschaft (welch Wunder) als das Beste, was man auf dem Fußballplatz geboten bekommen kann. Beide Mannschaften bestechen nicht nur durch Ballbesitz, sondern auch und vorallem durch Passsicherheit jenseits der 80%. Schaut man sich die Werte vom Spiel der Borussia gegen den Fc Köln an, könnte man meinen, der BVB sei eine nicht minder gute Mannschaft, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Aber lest selbst.

Das Grauen hat einen Namen

Es ist ein Alptraum. Da rafft man sich nach einer kurzen Winterpause auf und trainiert wie ein Wahnsinniger, freut sich über die Rückkehr des Heilsbringers und verpflichtet nebenbei auch noch einen Topspieler für ne nette 2-stellige Millionensumme. Man fabuliert in diversen Interviews darüber, wann man endlich auf Platz 1 steht und dass der aktuelle Tabellenführer ja eh bald einbrechen würde, weil das ja schon zum Ende der Hinrunde zu sehen war. Und dann? Ja dann kommt der Tabellenführer aus der Winterpause und zerlegt einen der großen „Konkurrenten“ im eigenen Stadion mit 3-1 und der deutsche Meister im Säbbelrasseln, mit dem frischen Gewinner des „Christoph-Metzelder-Medien-Award“ Philipp „BILDZEITUNG“ Lahm, versagt mal wieder. Lieber Konkurrenten aus München und Leverkusen und liebe „Freunde“ aus Ge gewöhnt euch lieber schon mal jetzt dran: Der Alptraum geht weiter und der BVB wird das, was Gelsenkirchen auch mit Magath und Millionen nicht wird: Deutscher Meister. Warum wollt ihr wissen? Weil er es im Gegensatz zu den 1904 gegründeten Vereinen schlichtweg kann.

Das wird wieder ein Scheiß Montag!

Hach ja, die beste Hinrunde der Vereinsgeschichte des glorreichen Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund ist nun Geschichte. Es ging nach Frankfurt und es gab eine unglückliche Niederlage gegen Eintracht Gekas. Der Grieche nutze einen Stellungsfehler der Innenverteidigung und netzte zum 1-0 Sieg ein. Quer durchs Land wurde aufgeatmet und schon die ersten Wetten abgeschlossen, dass der BVB nun den Einbruch erlebt, den der Spiegel schon nach dem Aus in Sevilla erwartet hatte. Auch soll angeblich beim Doppelpass bei Sport1 kein gutes Haar am BVB gelassen haben. Aber letzteres habe ich nicht gesehen, daher erspare ich mir Kommentar rund um die Gruppe von Ouzo Lattek & dem lieben Wonti. Die Erkenntnis des Tages: Ohne Ultras keine Stimmung im Gästeblock.

Freiheit für Gästefans, die kaum einer nutzt.

Freunde, was soll ich noch schreiben? Es entwickelt sich immer mehr zu einem „Leid“, dass ich im Januar 2009 angefangen habe, meine Erlebnisse rund um den BVB in einem Blog zu verarbeiten. War damals jedes Spiel auf irgendeine Art besonders, so ist es das zwar immer noch für mich als Borusse, aber für die mittlerweile weit gestreute Leserschaft meines Blogs dürfte es mitunter extrem langweilig sein, jede Woche den gleichen Mist hier lesen zu müssen. Und für diejenigen, die eine große Abneigung gegen den BVB hegen, ist das wohl fast genau so schlimm wie die Tatsache, dass der BVB einfach nicht schwächelt in der der Liga. Aber dank der Werderfans kann ich mal wieder was berichten, was nicht direkt mit dem BVB zu tun hat.

Nie mehr 2. Liga, nie mehr nie mehr!

Es ist vollbracht. Endlich kann ich nachts wieder durchschlafen und werde nicht von panischen Alpträumen geweckt, weil das Abstiegsgespenst wieder in meinen Träumen rumspukte. Dank eines 2-0 Arbeitssieges im winterlichen Nürnberg hat der BVB nicht nur das so wichtige „6-Punkte-Spiel“ gegen die direkten Konkurrenten aus Nürnberg gewonnen, sondern sich nebenbei auch aller Abstiegssorgen endledigen können. Doch bis dahin war‘s ein schweres Stück Arbeit.

Ein würdiger Nachfolger ist gefunden…

Es gibt Heimspiel in einer Saison, da weiß man schon vorher, dass der Abend eine ganze schwere Kost werden würde. Früher, cirka 8 bis 1 vor Jesus Kloppus, gab es mal einen Verein in der Nähe von Paderborn, der dieses Prädikat trotz 2,5 Jahre Thomas Doll nicht loswurde. Da dieser Verein jedoch unter Jesus Kloppus regelrecht vernichtet wurde und nun auf dem besten Weg in die Pathologie ist, braucht es einen würdigen Nachfolger. Die beste Bewerbung geben dabei seit Jahren die Gladbacher ab. Man steht mit 11 Mann in der eigenen Hälfte und kontert maximal 2x pro Halbzeit. Die Fans kommen in guter Mannstärke, aber bis auf 200 Ultras macht da keiner mit. Auffällig ist man nur beim Torjubel. Und weil der Fußball auf Grund der atheistischen Grundhaltung des Gastes halt zähne Kost ist, dennoch jeder Heimfan einen hohen Sieg erwartet, ist die Stimmung auf der Südtribüne auch ziemlich mau. So wie Samstag.

Der BVB auf dem Weg zum Titel? Warum nicht?

Ich bin eigentlich niemand, der dazu neigt, übermäßig euphorisch zu sein bei einer Siegesserie oder alles zu verdammen, wenn es mal ein paar Spiele lang nicht läuft. Und wen man mich am Samstag nach den ersten 45 Minuten zu meiner Meinung gefragt hätte, wäre Sie wohl mäßig ausgefallen. Denn wirklich überraschend kam es nicht, dass der SC Freiburg den BVB dominierte, auch wenn es schon beachtlich war, wie stark die Breisgauer waren. Aber dann kam die 2. Halbzeit und die Erkenntnis, dass diese Mannschaft die Moral und die spielerischen Mittel besitzt, auch das schwerste Spiel noch erfolgreich zu gestalten. Und man hat auch noch das nötige Glück in diesem Jahr, dass der Gegner nicht in der letzen Minute die Bude macht, sondern nur das Gebälk trifft. Es kommt also scheinbar alles zusammen in dieser Saison.

Dortmund regiert, Hamburg applaudiert

Ballspielverein Borussia 1909 e.V. Dortmund gegen den Hamburger Sport-Verein e.V.. 12 deutsche Meistertitel, 5 DFB-Pokalsiege, 2 Siege im Landesmeisterpokal und 2 Siege beim Europapokal der Pokalsieger, über 3.000 Bundesligaspiele und 92 Jahre Bundesligazugehörigkeit. Kurz und knapp: Tradition OHNE Ende. Und weil Traditionsduelle in eben das Salz in der Suppe in der Fußballbundesliga sind, ist die Freude immer groß, wenn ein Verein wie der HSV in Dortmund zu Gast ist. Und in den vergangenen Jahren waren die Hamburger Fans auch immer diejenigen, die sich optisch in Szene zu setzen wussten. Also war alles angerichtet für ein tolles Duell.

A Paris, pour l’amour

Jeder kennt sie bestimmt, die Leute im Bekanntenkreis, die einen Fragen, warum man denn soviel Zeit, Urlaub und Geld investiert, um seinen Verein live im Stadion zu sehen. Man könnte das Spiel durch viel ruhiger und günstiger im TV schauen ist da sicherlich das häufigste Argument. Und natürlich haben sie recht. Man sieht meist besser, hat Zeitlupen, man ist nicht Stunden im Auto, Bus oder Zug unterwegs, man friert sich nicht den Arsch ab im Winter oder verbringt Tage damit, alles zu organisieren. Aber eines kann das Fernsehen dir niemals vermitteln: Emotionen und das ganze Drum herum.

Verehrte Pornoindustrie…

… ihr wundert euch bestimmt, warum ihr in Dortmund und Umgebung in den letzten Monaten deutliche Umsatzrückgänge zu verzeichnen habt. Sicherlich macht ihr euch auch Gedanken, wie ihr die Talfahrt stoppen könnt und wie ihr die Kunden wieder an euch bindet. Daher habe ich mir gedacht, ich helfe euch mal ein bisschen auf die Sprünge und habe für euch ein paar erotische Bilder geschossen, die euren Umsatz explodieren lassen sollte.

Die Borussia beraubt sich der eigenen Stärken

„Sensationell“, „Pokalblamage für den BVB“ oder „OFC blamiert den BVB“. Die Presse geht wieder ab wie Schmitz‘ Katze nach der neuerlichen Niederlage der Borussia aus Dortmund gegen einen vermeintlich kleinen Gegner. Für einen BVB-Fan ist das alle gar nicht „sensationell“, wenn der BVB bei einem unterklassigen Verein ausscheidet. Er ist es gewohnt. Und wenn ich ehrlich bin, juckt mich die Niederlage von Gestern auch kaum. Was mich aber wirklich erregt, ist die Tatsache, dass man sich selbst der eigenen Stärken beraubt und somit unnötigerweise Kräfte verbraucht.

Dortmund hat das Bayern-Gen

Gestern waren sie wieder zu Gast, die überaus sympathischen Traditionalisten der 1899 gegründeten Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim. Und wie es sich für einen Traditionsverein gehört, wurde er von einer großen Anzahl an Gästefans begleitet, die vor allem wegen ihrer großen Liebe, der TSG sich auf den weiten Weg in die Niederungen des Ruhrgebiets machten. Am Ende kam der Schulden-BVB von Aki Schwatzke zu einem völlig unverdienten 1-1 in der Schlussminute, was Trainer-Ikone Rangnick zu Recht in Rage brachte.

IN! YOUR! FACE!

Der Volksmund streitet ja immer darüber ob sich Geschichte wiederholt oder nicht. Nimmt man den Verlauf der Partie zwischen dem 1. Fußballklub Köln und dem Ballspielverein Borussia 1909 e.V. Dortmund als Gradmesser, dann kann man zu der Ansicht kommen, dass Geschichte wiederholt. Bereits zu Beginn des Jahres 2010 spielte die Borussia in Köln und führte lange, kassierte dann 10 Minuten vor Ende den Ausgleich und schlug in der Schlussminute noch mal eiskalt zu. Ich erlebte den Siegtreffer bekanntlich nicht mehr im Block, weil ich zu frustriert war. Da würde natürlich zu schämischen Kommentaren von Horti nicht nur an dieser Stelle. Aber weil ich ja ein Mensch bin, der ab und auch noch mal was lernt, bin ich diesmal im Block geblieben. Also wiederholt sich Geschichte nicht komplett, auch wenn Horti vermutlich schon wieder hämische Kommentare vorformuliert hat 🙂