Schöne Grüße an die Herren Wendt, Jäger und Co.

Wir alle haben Sie noch die Stimmen und Aussagen der Herrn Wendt, Ralf Jäger und Co im Kopf und Ohr, wie sie in der Diskussion rund um ein „sicheres Stadionerlebnis“ immer wieder davon schwadronierten, dass die Lizenzvereine der DFL sich an den Polizeikosten doch bitte beteiligen sollten. Abgesehen davon, dass dies schon juristisch ein ganz ganz schmales Brett ist, auf dem die Populisten stehen, gibt es auch immer wieder ein weiteres Argument gegen diese Forderung. Ich hatte dies zwar schon hier mal angesprochen, aber gestern gab es von der DFL höchstpersönlich neue Zahlen zu diesem Thema. Ich lasse einfach mal die Zahlen sprechen, die ihr mit vielen anderen Infos im „Bundesliga Report 2013: Die wirtschaftliche Situation im Lizenzfußball“ (pdf) findet.

steuern

9 Antworten auf „Schöne Grüße an die Herren Wendt, Jäger und Co.“

  1. Hallo? Kirchensteuer zahlt der Arbeitnehmer! Lohnsteuer auch… eine echt dreiste Geschichte von der Liga dies als „ausgaben der Liga“ umzudeklarieren… Wer sowas nötig hat, bescheisst mit Sicherheit auch bei anderen Zahlen.

  2. Pingback: Fußballvereine sollen Polizeieinsätze selbst zahlen? Nein!

  3. Hallo hmpf22, wenn der Arbeitnehmer keine Arbeit hätte, würde auch keine Lohn- oder Kirchensteuer fließen und der Bundesligazirkus begründet wohl die Arbeit in diesem Fall, also ist die Rechnung die hier aufgemacht wurde schon korrekt.

  4. Pingback: Und sonst so… (XVIII) | Übersteiger-Blog

  5. Hm, Herr hmpf22. Irgendjemand muss aber auch die Löhne bezahlen, von denen dann die Sozialabgaben und Lohnsteuern abgehen. Ergo – diese Kosten werden auch vom Verein / der Liga bezahlt.

  6. So siehst du das also: Wenn man viele Steuern zahlt, darf auch mehr Dienstleistungen vom Staat erhalten. Soll das auch für Bürger gelten? Kontrollieren Polizisten dann ab jetzt immer erst die Lohnsteuererklärung und entscheiden dann mit wievielen Polizisten bei einem Einbruch ermittelt wird? Wer Hartz IV bekommt, hat dann halt Pech gehabt.
    Im dem Blogeintrag auf dem Du hier verwaist, schreibst du, dass nur Kosten von 200 Millionen dem entgegen stehen. Eine private Veranstaltung, die solch ein Kosten/Nutzen Verhältnis hätte, würdest Du in keiner Stadt genehmigt bekommen.
    Ich bin auch nicht der Meinung, dass die Fußballvereine an den Polizeikosten beteiligt werden sollten, aber dabei mit wirtschaftlichen Scheinthesen zu argumentieren, ist einfach hanebüchend!

    1. Darum geht es mir gar nicht Fiesel. Ich habe ja auch die Forderung nicht gestellt, dass die Bundesligavereine die Staatsmacht EXTRA entlohnen soll. Ich habe mich nur auf die gleiche populistische Ebene gestellt wie Wendt und Co.

  7. Pingback: Schwachsinn mit Schwachsinn kontern

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