Das Wochenende ist bekanntlich rum und natürlich stand auch dieses im Zeichen des Fußballs. Bayern haut Nürnberg weg und zeigt eindrucksvoll, dass die Meisterschaft nur über München geht, die Blauen murmeln Hoffenheim weg und der VfB aus Stuttgart und der BvB aus Dortmund zeigen ein wunderbares Spiel. Schlägt man aber die heutigen Gazetten auf und ruft sich u.a. das ASS und die Sportreportage des ZDF vom Wochenende ins Gedächnis, so könnte man den Eindruck gewinnen, dass so ein Fußballspiel gefährlicher ist als das Drogengeschäft in Mexiko. Auch am Wochenende gab es wieder Futter für alle “Hartliner”, weil wieder ein paar sich nicht im Griff hatten. Für die “Hartliner” aus der Politik und der Presse natürlich eingefunden fressen.
In 20 Sekunden über schmerzhafte Niederlagen
Im Rahmen der 25. Ausgabe von sportradio360.de habe ich mich zu der Frage geäußert, ob angesichts des geschrumpften Rückstandes auf die Bayern die Niederlagen gegen Berlin und in Hannover nun doppelt schmerzen. Viel Spaß dabei!
Genie und Wahnsinn
Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund steht nach einer souveränen Vorstellung gegen den Zweitligisten aus Dresden im Achtelfinale des DFB-Pokals. Das an sich ist schon eine Meldung wert, ist der BVB doch eigentlich die Mannschaft mit dem größten Blamagepotenzial unter den Bundesligisten im DFB-Pokal. Er pendelt zwischen Genie und Wahnsinn im Pokalwettbewerb. Noch mehr Genie und Wahnsinn gab es gestern aber unter den berühmt-berüchtigten Anhängern der Gäste aus Dresden.
Geht’s noch? “Pleite-Griechen” verballern UNSER Steuergeld!
So, oder so ähnlich, dürfte wohl die Schlagzeile meiner absoluten Lieblingsbrandstifterzeitung in übergroßen Lettern lauten, wenn sie die Bilder des gestrigen Lokalderbys zwischen Aris Thessaloniki und PAOK gesehen hätten. Aber leider haben Sie es verpasst vor lauter Schreckensbildern aus der Türkei, Sepang und Hannover. Obwohl, so stumpf wie die dort sind, werden sie das irgendwie noch bringen, wenn es mal nichts über “1000 Tote” bei einem Erdbeben oder so zu berichten gibt.
PS: Gemeint ist im übrigen dieses Krachervideo.
Was nun, “Kloppo”?
Es gibt einfach Sachen, die funktionieren nicht. Man kann sich nicht in die eigene Handfläche beißen und die meisten Leute scheitern auch an dem Versuch, mit der Zunge den Ellbogen zu berühren. Ebenfalls unmöglich ist es, in der Champions League ohne ordentlichem Defensivverhalten was zu reißen. Den besten Beweis für diese These lieferte gestern Abend wieder einmal der deutsche Meister aus Dortmund. Hatte man sich das 0:3 in Marseille noch als einmaligen Ausrutscher schönreden können, so war die Niederlage in Piräus gestern schlichtweg peinlich. Okay, Piräus hat auch andere deutsche Vertreter zu Hause besiegt, als zum Beispiel die Bremer 2004 mit 0:3 den Kürzeren zogen oder die Leverkusener, die anno 2002 mal mit 2:6 dort unter die Räder kamen. Dennoch war das Spiel eines deutschen Meister unwürdig.
Skandal: BVB-Blogger Tinneff eigentlich Bayernfan
Ich zähle ja bekanntlich zu der seltenen Spezies von Fußballfan, der keine offene Abneigung gegen den FC Bayern München hat. Ich glaube weder an den Bayern-Dusel noch an eine Schiebung durch die Unparteiischen zugunsten des FC Bayern. Der Rekordmeister spielt zudem einfach in einer ganz anderen Liga, gerade finanziell. All die anderen Klubs – ob Köln, Gladbach, Bremen, Kaiserslautern, Dortmund oder die schalenlosen aus Leverkusen und Gelsenkirchen – haben den Vergleich mit dem FC Bayern sportlich wie finanziell teuer bezahlt. Und natürlich kann ich nicht verhehlen, dass ich den Bayern (und Markus Merk) dankbar bin, dass sie u.a. 2001 eben deutscher Meister wurden und den „worst-case“ verhindert haben. Wie tief der Stachel bei den Blauen darüber auch noch 10 Jahre später immer noch sitzt, durften wir ja erst am Samstagabend noch live bestaunen.*
LIVEBLOG: SV Werder Bremen – Ballspielverein Borussia 1909 e.V. Dortmund
Heute gibt es hier im Blog eine Premiere, etwas ganz wildes sozusagen. Bekanntlich bin ich ja heuer nicht in Bremen und Mittwoch auch nicht in Athen, um dem BVB zu folgen. Da auch meine Freundin heute nicht unter meinen fachmännischen Kommentaren leiden kann/muss, werde ich heute mal das Internet damit belasten. Los gehts es gegen 19:30 Uhr. Ich bin mal gespannt, wie es ankommt.
Anspruch und Wirklichkeit
Jakub Blaszczykowski, genannt „Kuba“, ist unzufrieden mit seiner Rolle beim deutschen Meister aus Dortmund. Das ist an sich nicht weiter verwunderlich, sitzt er doch in der Regel auf der Bank und darf seinen Kollegen beim kicken zu gucken. Auf der anderen Seite ist man auch beim BVB nicht glücklich über die Leistungen des Polen. Sicherlich nicht wenige haben sein Fragenzeichen auf der Stirn, wenn sie darüber grübeln, warum der Pole keine Konstanz in seinen Leistungen hat. Der Pole selber hat dafür nun eine Erklärung gefunden.
Milchmädchenrechnung
Tabellen und Statistiken sind bekanntlich ja was feines. Man bekommt schwarz auf weiß Zahlen, Daten und Fakten geliefert, die unumstößlich sind. Und weil das da ja alles so “schwarz auf weiß” steht, übernehmen viele Medien eine Statistik kommentarlos. So wie hier und hier. Eine dieser tollen Statistiken hat nun die Firma Meedia, die auch in die Kategorie “Milchmädchenrechnung” passt, veröffentlicht. Hierbei geht es um die durchschnittlichen Zuschauerzahlen bei Sky nach dem 7. Spieltag. Mit einem auf den ersten Blick interessanten Ergebnis.
SKY: Lange Leitung und durchsichtige Blockfahnen
Gestern hatte ich ja bereits in meinem Post zum Spiel in Mainz ein bisschen „Kritik“ an Sky geäußert, weil man keinen Ergebnisticker (optional) in der Einzelspieloption einblenden kann, um über die anderen Zwischenstände informiert zu werden, wie es in den USA üblich ist (hier nachzulesen). Viel nerviger als der fehlende Ticker ist es jedoch, wenn man Reporter am Mikrofon hat, die entweder schlecht von ihrer Redaktion informiert werden, wie z.B. Marcel Reif gestern beim Spiel der Bayern gegen Manchester City. Oder man einen Mann am Mikrofon sitzen hat, bei dem der Status der geistigen Verwirrung schon soweit fortgeschritten ist, dass man fast schon Hilfe holen möchte. Was ist passiert?
Es tut sich was.
Gerade noch rechtzeitig, bevor sich hier die ersten Wollmäuse auf `ne Partie Skat verabreden konnten, gibt es mal wieder was Neues für die Leserinnen und Leser. Im Gegensatz zu den großen, einzigartigen und unerreichten Bichvierlingen war ich dem Druck, unter dem so ein Blogger steht, nicht gewappnet. Somit gab es nach dem Hannoverspiel mal nichts zu lesen von mir. Im Gegensatz zum Clemens will ich das auch nicht nachholen.
75 Stunden, 2 Welten.
Fußball ist bekanntlich ein schnelllebiges Geschäft. Spieler wechseln den Verein und dürfen ihr 1. Spiel für den neuen Klub dann direkt gegen den alten Arbeitgeber bestreiten. Oder Trainer trainieren in einer Saison 2 Bundesligisten. Das sind mitunter die negativen Aspekte dieser Schnelllebigkeit. Aber es gibt auch positive Seiten. Diese erlebten alle, die es mit dem BVB halten. Gestern noch ein Spiel zum abgewöhnen und 3 Tage später ein Spiel wie in besten Meistertagen. Aber der Reihe nach.







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