Irgendwie beneide ich den MauriciusQ

Ja, richtig gelesen. Ich beneide irgendwie den Bloggerkollegen MauriciusQ, seines Zeichens Schreiberling des Blogs „Hamburg Schwarz-Gelb“. Der Marc bekommt es nämlich fast immer täglich hin, irgendwas in seinen Blog zu posten, mal mehr und mal weniger nach meinem Geschmack, aber so soll es ja auch sein. Ich hingegen brühte nun schon seit mehr als 10 Tagen über einen Bericht zum Gastspiel in Hoppenheim und bekomme schlicht nichts auf die Kette. Warum? Ich weiß nicht.

Irgendwie war dieser Samstag da in Sinsheim wie immer, wenn man mal von der mauen Darbietung auf dem Rasen und im Gästeblock absieht. Ich könnte meinen Artikel aus dem Vorjahr 1-1 hier reinkopieren, weil das, was das an der A6 abspielt nichts mit dem Fußballbrimborium zutun hat, den man z.B. in Kaiserslautern, Hamburg, Gelsenkirchen, Dortmund oder Frankfurt sehen kann. Lest es einfach nach. Aber wenigstens den Statistikteil habe ich hinbekommen, den ihr nachfolgend sehen könnte. Da kann man dann auch sehen, warum der Kick so mies war verglichen mit dem, was man sonst von der Borussia in dieser Saison gewohnt war. Aber gut, in der Formel 1 schont man sich und sein Material auch, wenn man mit großen Vorsprung vor dem Feld herjuckelt. Man muss nur wieder Gas geben können, wenn es enger wird.

Legende: a=angekommen, g=gesamt, Tendenz= Vergleich letzter Spieltag / geh=Torschüsse gehalten, ges=Torschüsse gesamt, Min=Minuten


Und dann war da dieser wichtige Kick gegen Mainz. Mit etwas Abstand kann ich sagen, dass dieser Punkt gerecht war und man hier nicht unbedingt die Meisterschaft in Frage stellen musste, wie es ich am Montag drauf irgendwie noch getan habe. Im Grunde kann dieser Punkt sogar viel wert sein. Natürlich war es enttäuschend am Samstag und der Schock über den späten Ausgleich saß tief in mir. Noch heute Frage ich mich, warum Sahin den Elfmeter nicht reingemacht hat und vor allem, warum man vor dem Ausgleich nicht einfach in „van Bommel Manier“ den Gegenspieler umhaut oder Richtung Werbebanden schubst. Es ist ja nicht so, dass der BVB so einen Gegentreffer nicht schon im April 2010 gegen die TSG im Heimspiel kassiert hätte.  Dann würde ich jetzt hier sitzen und Schreiben, dass es nur noch darum geht, wann der BVB-Meister wird und nicht wann. Aber so ist es nicht und es ist auch besser so. So bleibt die Anspannung da, die man – geb ich ehrlich zu – vor Hoffenheim und Mainz nicht wirklich hatte. Wirkt sich vielleicht auch auf die Tribüne aus wenn immer mehr Leute feststellen, dass die Meisterschaft kein Selbstläufer ist.

Warum ich den Marc wirklich beneide ist ja, dass er sich neben seinen ganzen Tätigkeiten für die FA, seine Blog, den Dudes und „Kein Zwanni“ auch noch wunderbar über so Stimmungsdiskussionen im BVB-Forum aufregen kann, welche ihn zu einem Blogeintrag animierte. So überbrückt er wenigstens die lange Zeit bis zum nächsten Spiel. Und diese ist Dank der FIFA diesmal viel zu lang.

Aber dann geht es richtig los. Dann gibt es keine Pause mehr. Jedes Wochenende Bundesligafußball. Jedes Wochenende, an dem man immer mindestens mit einem Ohr bei WDR2 mithört, was die Konkurrenz so, was im Abstiegskampf passiert und so weiter. Jeder Spieltag kann eine Vorentscheidung in diese oder jene Richtung bringen. Kommt Leverkusen näher ran? Findet der BVB zur alter Stärke zurück und gewinnt seine Spiele? Was machen die Bayern? Schaffen die Mainzer Platz 5? Wer steigt ab? Gladbach, St. Pauli, Kaiserslautern und doch am liebsten Magath und die Wolfsburger? Oder dürfen die Blauen auch noch zittern, was sie durchaus mal verdient hätten? Ich liebe das Saisonende. Dann gibt es auch wieder sicherlich mehr zu schreiben und die Einträge gehen mir leichter von der Hand.

PS: Einen „SuperTippo“ gibt es im übrigen immer noch nicht. Ab nächster Woche werde ich einen neue Runde einleuten. Also ein bisschen Geduld 🙂

2 Antworten auf „Irgendwie beneide ich den MauriciusQ“

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