Hillsborough – 20 Jahre danach

In dieser Stelle würde ich eigentlich nur ein paar Links einstellen, aber an einem Tag wie heute, wo sich die größte und bekannteste Katastrophe im Fußballsport zum 20. Male jährt, möchte ich die Gelegenheit nutzen und euch auf in paar interessante Artikel hinweisen.

Heute vor 20 Jahren, am 15. April 1989, ereignete sich im englischen Sheffield vor dem FA-CUP Halbfinale zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest eine der größten Katastrophen in der Geschichte des Fußballs, bei der 96 Fans ums Leben kam, u.a. auch der Cousin von Liverpool-Ikone Steven Gerrard.

„Und bis heute wird in Liverpool am 15. April kein Fußball gespielt. Auch Steven Gerrard, der aktuelle Mannschaftskapitän des FC Liverpool, hat einen Cousin in Hillsborough verloren.“

(via)

Bis heute haben viele Zeitzeugen die Tragödie nicht verwunden, unter ihnen auch John Glover, der einen Sohn verlor. Als Folge der Katastrophe gab es im englischen Fußball dramatische Veränderungen durch den TAYLOR-Report, der unter anderem eine Abschaffung aller Stehplätze zur Folge hatte.

Bis heute wird in Liverpool auch das Boulevard Blatt „The Sun“ boykottiert, da dieses Blatt 3 Tage nach der Tragödie mit großen Lettern die „Wahrheit über Hillsborough“ ankündigte.

„Das große Boulevardblatt aus London hatte drei Tage nach Hillsborough die Fans des FC Liverpool als Schuldige der Katastrophe ausgemacht. Bis heute hängen ihnen diese Schlagzeilen in England nach – sie hätten die Krawalle selbst angezettelt, sie hätten auf die tapferen Polizisten uriniert. Alles frei erfunden. Bis heute kauft in Liverpool kaum jemand die „Sun“.“

Über weitere Folgen der Trägodie lege ich euch nachfolgend ein paar zum Teil beeindruckende Links an Herz:

Wie ein Fußballspiel England veränderte
Erst nach Hillsborough wurde Fußball salonfähig
Das Trauma von Hillsborough
„Fatal errors“ – Fehleinschätzungen wie Todesurteile
„Jesus Christus. Da kann sich keiner mehr bewegen“
„Er flehte Ordner um Hilfe an, doch niemand half“

Der Kicker hat das Ganze auch noch mal filmisch aufgearbeitet.

Zum Ende zeige ich euch noch ein paar Fotos, die keines weiteren Kommentares bedeuten.

REST IN PEACE


(via)

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