Gefährliches Gedankengut #2

Bevor ich zu meinem eigentlichen Spielbericht des glücklichen Remis in Leverkusen komme, möchte ich doch kurz das Augenmerk auf den „Imperator“ Wolfgang Stark richten. Man kann über die Schiedsrichter wie immer trefflich streiten, aber im Grunde sind sie wie Spieler: Mal haben sie einen guten Tag, mal einen Schlechten. Was ich jedoch nie verstehen werde: Wenn sich nach der Aktion von Götze gegen Hanno Balitsch der Spieler Balitsch beim Schiedsrichter erkundigt, was er da nun gepfiffen hat und dieser Spieler selber sagt, dass er nichts gespürt habe, dann fragt man sich schon, warum die Schiedsrichter dann nicht einfach die Rote Karte zurücknehmen. Das würde den Schiedsrichtern sicherlich nicht schaden. Es würde ihnen eine menschlichere Seite geben.

„Ich habe nichts wahrgenommen. Für mich war es ein normaler Zweikampf. Insofern kam für mich der Pfiff überraschend und ich habe den Schiedsrichter gefragt, warum er die Rote Karte gezückt hat“ [1. http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_447010.html]

Aber vermutlich prallt so eine Idee bei einigen Schiedsrichtern auf ein übergroßes Ego. Gerade bei Wolfgang „Imperator“ Stark. Seine arrogante und selbstherrliche Art hat vermutlich Jose Mourihno zum Vorbild, schafft es aber dann doch nur auf eine Stufe mit Thomas Doll. Wäre aber mal witzig, wenn das DFB-Schiedsgericht dem Referree nachweisen könnte, dass er das Spucken erst nach Studium der TV-Bilder gesehen hat und dies nun nutzt, um seine Entscheidung nach weiter zu verfestigen.

4 Antworten auf „Gefährliches Gedankengut #2“

  1. mal davon abgesehn von der frage ob supermario jetzt nachtreten und ihn anrotzen wollte oder nicht: wenn er balitsch hinter dessen rücken den mittelfinger zeigen würde und dieser das nicht gesehn hätte und stark fragen würde was los ist, sollte der dann auch die folgende rote karte zurücknehmen? wenn stark nen versuchten tritt gesehen hat muss er rot zeigen, egal ob balitsch das mitbekommen hat oder nicht.

    1. Völlig Quatsch Einstein. Dachte du als Schiedsrichter würdest dich mit den Regeln auskennen.

      Regel 12 – Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen:

      Ein Spieler verursacht einen direkten Freistoß für das gegnerische Team,
      wenn er eines der nachfolgend aufgeführten sieben Vergehen nach
      Einschätzung des Schiedsrichters fahrlässig, rücksichtslos oder mit
      unverhältnismäßigem Körpereinsatz begeht:

      – einen Gegner tritt oder versucht, ihn zu treten.
      – einem Gegner das Bein stellt oder es versucht.
      – einen Gegner schlägt oder versucht, ihn zu schlagen.

      5. Das Anspucken eines Spielers und der Versuch sind gleich (direkter Freistoß, Feldverweis) zu bestrafen.

      Der Versuch einer Tätlichkeit ist im Regelwerk nicht eindeutig geregelt. Man muss es ahnden, jedoch ist hier nirgends von einem Feldverweis die Rede. Als der Satz „wenn stark nen versuchten tritt gesehen hat muss er rot zeigen, egal ob balitsch das mitbekommen hat oder nicht.“ ist schlicht Humbug.

  2. das is nicht eindeutig da festgelegt weil es keinen sinn macht da nen strich zwischen zu ziehen. ob ein spieler ne tätlichkeit nur versucht oder sie auch durchführt, also ihn wirklich trifft mit dem bein oder der rotze, ist doch für die persönliche strafe völlig egal und ich kann mich auch nicht erinnern dass das jemals einen unterschied gemacht hätte, auch wenns vll nicht im regelwerk steht.

    hat doch auch merk zb gesagt, der hat im gegensatz zu uns beiden immerhin auch schon ein paar wichtige spiele gepfiffen 😉 ich mein gut der muss natürlich auf starks seite stehen, aber im ernst, da noch ne grenze zu ziehen und für ne versuchte tätlichkeit nur gelb oder gar nichts zu geben.. das macht keinen sinn, das musst du zugeben

    1. Natürlich muss man das Regeln. Beispiel: Götze fliegt Samstag wegen einer versuchten Tätlichkeit vom Platz. Das ist okay so, dass es im ermessen des Schiedsrichters liegt, wie der die Situation bewertet.

      Bayerns Franck Ribery begeht im Spiel gegen Wolfsburg eine klare Tätlichkeit. Was passiert? Nichts. Warum nicht? Weil es keine klarer Regelung die besagt: Egal ob versuchte oder ausgeführte Tätlichkeit. Beides ist mit Rot zu ahnden.

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