Endlich wieder Fußball….

Nach reichlich Wochenenden voller Langeweile, gespickt mit spannenden und richtungsweisenden Testspielen ging es gestern endlich wieder los im wichtigsten aller Wettbewerbe, der Fußball-Bundesliga. Zu Gast sollte der 1. Fc Poldolski Köln sein.

Etwas später als geplant (Stammtisch muss hart gewesen sein) ging es also los zum geliebten Westfalenstadion. Vorm Spiel noch lecker eine Bratwurst an der Reithalle versehrt (ein absolutes Muss vor jedem Spiel) und dann rein ins Stadion. Die Zeit bis zum Anpfiff vertrieb ich mir am Büdchen und dann unten auf der Osttribüne. Schon ein imposant, wenn man von dort sich die proppevolle Südtribüne anschaut und anhört. Auch der Gästeblock konnte sich vor dem Spiel akkustisch gut bemerkbar machen.

Zu Spielbeginn zeigten die Ultragruppierungen Wilde Horde und The Unity eine gemeinsame Aktion gegen den Neugründung eines von R*d Bull bezahlten Fußballklubs bei Leipzig. Gute Sache.

(C) by schwatzgelb.de
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Beide Tribünen zeigten sich zunächst gut aufgelegt, aber im Laufe des Spiels passten sich beide der jeweiligen Leistung der Mannschaft auf dem Rasen an. Von Köln war lange Zeit nichts zu vernehmen, die Südtribüne legte wie auch die Mannschaft  in beiden Halbzeiten gut los, in der Mitte verflachte dann sowohl Spiel als auch Stimmung. Im Großen und Ganzen aber trotzdem eine gute Stimmung im Stadion.

Zum Spiel verliere wie immer nur wenig Worte, allerdings scheint mir, als wenn der Kölner Matip Privatunterricht bei Herrn Geromel genommen hat. Zwar nicht ganz so eiskalt und unbedrängt, aber trotzdem schön selber reingemacht.

Zum Spiel verliere ich wie immer nicht viel, außer über Geromel. Der Kölner Abwehrspieler ist der wohl abgebrühteste Spieler, den die Bundesliga je gesehen hat. Anders ist es nicht so erklären, wie man nach einer harmlosen Flanke ohne jeden Druck den Ball so eiskalt über die eigene Torlinie drücken kann. Respekt dafür.
(via)

Auf dem Rückweg wurde dann noch fleißig über die Fannähe des BVB diskutiert. Anscheinend versucht der BVB mit der positiven Grundstimmung rund um die Truppe von Jürgen Klopp fleißig Geld einzunehmen im Jubiläumsjahr. Für die Preiserhöhung der Dauerkarten hab ich noch Verständnis, dass man allerdings zu einem Jubiläumsturnier 2 Mannschaften einläd, die 0,0 bis 0,1 % Anteil an der Vereinsgeschichte des BVB haben fand ich schon enttäuschend. Die Krone aufgesetzt hat der BVB sich dann damit, dass er für die Jubiläumsparty am 19.12.2009 in der Westfalenhalle zwischen 29,- bis 129,- Euro Eintritt verlangt. Aber er muss es auch selber wissen, werden ja genug Leute für bezahlen.

Am Samstag muss der BVB zum HSV in den Volkspark, in dem es in der letzten Saison eine von nur 5 Niederlagen gab. Mal sehen ob Hamburg wieder ein Reise wert ist wie zwischen 1997 und 2007, als der BVB kein Spiel dort verloren hat.

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