Eine quälende Woche erfolgreich beendet

Fußball ist ein Ballsport, bei dem zwei Mannschaften mit je elf Spielern (einem Torhüter und zehn Feldspielern) gegeneinander antreten. Ziel ist es, den Ball möglichst oft im gegnerischen Tor unterzubringen.

So wird Fußball bei Wikipedia beschrieben. Gestern hätte man auch aber noch dazuschreiben können, dass es ein Ziel im Fußball ist, kein Tor rein zubekommen. Anders kann ich mir die unglaublich biedere Vorstellung des Gastes aus der Hauptstadt nicht erklären. Und auch der BVB war zunächst darauf bedacht, nach der Pokalschmach von Osnabrück (hierzu lege ich euch den Artikel vom DTS ans Herz, ich hatte einfach keine Lust mich zu dieser Peinlichkeit zu äußern), kein Gegentor zu kassieren. Und so wurde es ein qualvoller Abend.

Die Hertha aus Berlin war mit 805 Fans in Dortmund zu Gast und offenbarte wirklich grauenvolles. Letztes Jahr noch lange im Meisterkampf, spielen sie dieses Jahr gegen den Abstieg. Und jeder im Westfalenstadion hat gestern gesehen, warum das so ist. So bieder, so langweilig und pomadig im Spielaufbau hab ich die Hertha schon lange nicht mehr gesehen. Der BVB hingehen versuch zumindest, so das oben erwähnte Ziel zu erfüllen, tat sich dabei aber extrem schwer und benötigte erst einen Foulmeter, um auf die Siegerstraße zu gelangen. Barrios machte dann das 2-0 mit einer hervorragenden Einzelleistung.

Die Stimmung im Westfalenstadion war nach der Pokalpleite erwartungsgemäß zurückhaltend bis angespannt. Block Drölf versuchte nach Kräften, Stimmung zu erzeugen, ohne allerdings großen Erfolg zu haben. Die schwache Leistung auf dem Rasen ließ keine gute Stimmung aufkommen und folglich wurde die Mannschaft mit Pfiffen in die Kabine begleitet. In der Halbzeit führte  ich dann mit der Frau eines älteren Paares ein Streitgespräch, nachdem der Opa, der schon gegen Bochum zu Höchstform auflief, erst nicht verstand, wieso Klopp für Dede den jungen Schmelzer einwechselte statt einen Stürmer und dann mit dem Halbzeitpfiff den Rauschmiss von Klopp forderte. „Sie würden schon so lange zu Fußball gehen“ und „drüften ja wohl im Stadion noch meckern“ waren die Argumente. Auf meinen Einwand, dass er ich ihn bisher immer nur nörgelnd gesehen habe und er sich noch nie offensichtlich über ein Tor gefreut hat oder eine gute Leistung eines BVB-Spielers mit Applaus quittierte,  wurde umgehend dementiert. Nach den beiden Toren war die Reaktion von ihm alt bekannt. Naja….. ich werde noch viel Spaß mit ihm haben denke ich mal.

Am nächsten Spieltag geht es für den BVB auf die Baustelle Weserstadion in Bremen. Dort erwartet den Jungs am Sonntag ein heißer Tanz mit den wiedererstarkten Bremern.

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