Asamoah, die alte Heulsuse

Da stellt sich der von allen so hochgeschätzt und in der ganzen Nation durchweg beliebte Gerald Asamoah nach dem Spiel hin und erzählt, dass er nicht über Kevin Großkreuz und den Disput nach dem Siegtor des Ballspielverein Borussia 1909 e.V. Dortmund beim gestrigen Pokalhalbfinale beim (noch) Zweitligisten Greuther Fürth reden will. Jener Asamoah, der keine Chance auslässt, seiner Abneigung gegen über der Mannschaft aus „Lüdenscheid“ Ausdruck zuverleihen memmt nun also rum, weil ihm der Ur-Borusse Kevin Großkreutz ein paar warme Worte an die Birne geknallt hat.

Jener Asamoah, dem Tage nach einem Derby urplötzlich eingefallen ist, dass ihn Roman Weidenfeller angeblich als „Schwarze Sau“ bezeichnet haben soll (ich bin gespannt, ob was ihm so am Wochenende zu Großkreutz einfällt), was außer ihm niemand im Stadion gehört noch gesehen hat. Von der „Hals ab“ Geste ganz zu schweigen. Das er gerne gegen „Lüdenscheid“ kurz vor Schluss das entscheidende Tor gemacht hätte, kann ich verstehen. Dumm nur, dass Gündogan lieber Taten statt Worte sprechen lies.

Ein Sprichwort sagt: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ Damit kann aber Gerald Asamoah scheinbar nicht um.

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