Nur der Zottel, der macht nicht mit.
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“Die Hände zum Himmel” war in Dortmund immer schon angesagt
Warum ich das Derby boykottiere
Wie gestern schon berichtet, rufen neben der Ultragruppierung “The Unity” und dem Fanzine “schwatzgelb.de” noch über 190 weitere Fanklubs (Liste) zum Boykott des Derbys auf. Da ich über einen eventuellen Boykott schon etwas länger informiert war, traf mich die Entscheidung nicht überraschend. Am Anfang war ich von der Idee absolut nicht überzeugt, da ich den Erfolg einer solchen Aktion mit einem deutlich “entleerten” Gästeblock gleich gesetzt habe. Aber mittlerweile sehe ich die Ziele an ganz anderen Stellen.
Schiffbruch am Bruchweg
Ich war ja vor Jahren schon mal mit dem BVB in Mainz und habe nicht wirklich schöne Erinnerung an Mainz. Das Spiel war damals mies, Metzelder netzte in der Nachspielzeit zum 1-1 ein und Jan Koller riss sich das Kreuzband. Im Jahr danach verhinderte der Zivildienst meine Anwesenheit bei der grandiosen 0-1 Niederlage am Bruchweg. Schon damals wusste ein gewisser Nelson Valdez im Vergeben von Großchancen zu überzeugen. Allerdings konnte ich mich nicht an den unglaublich nervigen Stadionsprecher und die irgendwie übertriebene Freundlichkeit der Mainzer erinnern.
>>Druck war nicht zu spüren
>>Entschuldigen Sie die entstandenen Unannehmlichkeiten
Am Sonntag verlor der BVB zum 1. mal seit dem 26.09.2009 wieder ein Bundesligaspiel, auswärts war man sogar seit dem 1-4 im August beim HSV ungeschlagen. Irgendwie hätte man das Ganze ja schon erahnen können, zumindest hatte ich von Anfang an kein gutes Gefühl. Trotz der Niederlage war der Tag aber doch relativ interessant und witzig
Dortmund feiert 100 Jahre Ballspielverein
Bevor ich hier meine persönliche Sicht auf des vergangene Wochenende kundtue, möchte ich einfach mal 18 Männern meinen Dank aussprechen. Denn ohne den Mut dieser 18 Männer hätte es den Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund vielleicht nie gegeben. Was mir und den meisten Lesern diese Blogs fehlen würde, muss hier sicherlich nicht ausführlich beschreiben. Daher mein besonderer Dank an die Gründungsmitglieder des BVB, namentlich Franz und Paul Braun, Heinrich Cleve, Hans Debest, Paul Dziendzielle, Franz, Julius und Wilhelm Jacobi, Hans Kahn, Gustav Müller, Franz Risse, Fritz Schulte, Hans Siebold, August Tönnesmann, Heinrich und Robert Unger, Fritz Weber sowie Franz Wendt. Auf den Tag genau 100 Jahre später wollte der Fußballgott es so, dass es den BVB immer noch gibt und er genau an diesem Tage ein Bundesligaspiel zu absolvieren hat. Vor dem Vergnügen steht bekanntlich die Arbeit, dies galt diesmal nicht nur für die Spieler.








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